Dienstag, 13. Dezember 2016

Advent dreizehn - Dem König bereitet

Aber auch das Gute, was wir tun, bekommt seinen eigentlichen Wert und seine christliche Schönheit erst im Blick auf den kommenden Herrn. Denn der Christ tut das Gute nicht, um etwa eine vollendete Persönlichkeit zu sein und seinen Tugendbesitz zu genießen, er will reif werden für den, der ihn zu Seinem Reich berief. Er ist nicht arm, um seine Überlegenheit zu demonstrieren; er ist nicht keusch aus natürlichem Stolz; er leidet nicht aus fatalistischer Tapferkeit, sondern in alldem bereitet und bewahrt er sich seinem kommenden König.
Alfred Kardinal Bengsch: In Erwartung der Wiederkunft. Berlin 1966. S. 19 f.

Kommentare:

Eugenie Roth hat gesagt…

Vergelt's Gott für DIESEN Adventskalender!!!

Eugenie Roth

Andreas hat gesagt…

Besten Dank, liebe Eugenie, für die nette Rückmeldung!