Mittwoch, 5. Oktober 2016

Tagessplitter

Die ganze Nouvelle Théologie mit ihrer Hinwendung zur Heiligen Schrift und dem Erbe der Kirchenväter, die gemeinhin zu jenen Bewegungen gezählt wird, die das Zweite Vatikanische Konzil geistig vorbereitet haben, ist aufgrund ihrer unleugbar tiefen Spiritualität heute bei uns "Traditionösen" weit besser aufgehoben ... als bei den ziemlich desinteressierten Erben des (flatterhaften) Konzilsgeistes: fast ein Treppenwitz!

Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

So wohlgelitten waren die Nouvelletheologierer auf dem Konzil ohnehin gar nicht. Bea hat ja, natürlich auch schon vor Das Konzil, die "pneumatische" Exegese genau so bekämpft wie den scholastischen Zugang der Traditionalisten. Erfolgreich, wie es scheint, denn seither regiert die historisch-kritische Methode unumstritten ...

Felicitas hat gesagt…

Die Kirche, immer die Kirche als Gemahlin des einzigen Herrn Jesuschristus, behält Ihre tausendjáhrige Weisheit und gibt uns die Nahrung die wir in jeder Epoche benötigen. Im Verlauf der Zeit gestaltet sie alles neu.

viasvitae hat gesagt…

Zusätzlich gilt, dass das Konzil, das stattgefunden hat, nicht unbedingt das war, was jene, die für eine Erneuerung aus der Rückbesinnung auf Schrift und Tradition waren, vorbereitet hatten. Ganz besonders war es jenes nicht, das durch die Stimmungsmache einzelner Teilnehmer und - das gab es damals schon - unsachlichen, vereinfachenden und fachfachfremden Journalismus daraus gemacht worden ist.