Donnerstag, 28. Januar 2016

Beten und Leben

Benedicam Domino omni tempore;
semper laus eius in ore meo.
In Domino glorietur anima mea;
audiant humiles, et lætentur ...
Benedeien will ich den Herrn zu aller Zeit,
immer fülle sein Lob meinen Mund -
es soll sich rühmen meine Seele im Herrn:
hören sollen es die Armen und froh daran werden ...
(Psalm 33)
Leicht gebetet, aber schon weniger leicht getan. Werden "die Armen" (die Menschen da draußen, deren Wege wir kreuzen und die mit dem Glauben fremdeln) wirklich froh an unserem Beten, an unserer Frömmigkeit, an unserem Christsein? Stoßen sich manche nicht eher - mitunter zurecht - an einer gewissen Scheinheiligkeit, welche die Nase zwar frömmelnd ins Gebetbuch versenken kann, sie aber sonst weit oben trägt? Nehmen Ärgernis an frommen Tränen, die aus sonst harten Herzen rinnen ...?

Kommentare:

jos.m. betle hat gesagt…

Ein zerknirschtes Herz.
Der Herr schenkt es.

Tarquinius hat gesagt…

Benedicam Dominum in omni tempore ... also ich stolperte hier schon beim Beten, vom Tun sprechen wir also erst lieber gar nicht! ;-)

Andreas hat gesagt…

Danke für eure Rückmeldungen!

(Manchmal ist's freilich kein Schaden, über vermeintlich Vertrautes zu stolpern - zumindest, wenn es sich um Psalmen handelt ...)