Sonntag, 6. Dezember 2015

Drei, drei, drei!

 hl. Nikolaus - Kirche St. Barbara, Freiburg-Littenweiler 
Dreieinig ist der wahre Gott,
Drei Knäblein hobst du aus dem Tod,
Drei Jungfraun hast du ausgericht
Das Hochzeitsfest, der Ehe Licht.
Drei, drei, drei!
Geh nicht an uns vorbei!
Drei güldne Bälle warfst du aus,
Drei Stürme hielt dein Nachen aus,
O heiliger Herr Nikolaus,
Drei Ritter aus den Ketten
Kamst du so mild zu retten.
Drei, drei, drei!
Auch uns geh nicht vorbei!
Drei Wünsche haben wir bereit:
Dereinst die süße Seligkeit,
Ein reines Herz in reinem Kleid
Und Gottes Lieb in unser Leid!
Und hast du dann noch Gaben,
Laß sie die Kinder haben.
Drei, drei, drei!
Du Frommer, steh uns bei!
(Ruth Schaumann)
Statt Nüssen und Mandelkern verteilt der hl. Nikolaus an Erwachsene zudem auch gerne Kalender, so mein Eindruck nach der Lektüre in der Nachbarschaft und eigener Widerfahrung vom Tage. Wie dem auch sei: Die im - wie ich finde - recht reizvollen Nikolaus-Gedicht genannten drei Wünsche erfülle der Heilige uns allen, Jung und Alt: Einen schönen Nikolaus-Abend!
.
Die Verse sind entnommen aus: Johannes Cramer (Hg.): Das Jahr des Heils im deutschen Gedicht. Leipzig 1955. S. 16. Das Bild zeigt eine Darstellung des hl. Nikolaus aus der Pfarrkirche St. Barbara zu Freiburg-Littenweiler. In Sachen Kalender verweise ich nach hier - mit weiteren Informationen, wie man an zwei schöne Kalender rankommen kann.

Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

Danke für die Verlinkung - um die Dreizahl voll zu machen, fiel mir gerade auch noch der KJB-Kalender ein. Nur gibt's den nicht vom Nikolaus geschenkt, es sei denn, er wirft die Nacht sieben Taler durchs Fenster ... ;-)

Andreas hat gesagt…

Hier auf dieser Seite gibt es auch einige Gratis- bzw. Gegen-Spende-Gaben ... und obendrein eine Stola für gerade mal 11 Euro!

Tarquinius hat gesagt…

Leider nur in einer liturgischen Farbe ...

Andreas hat gesagt…

Wer jetzt noch bestellt, bekommt das Teil sicher noch für den Restadvent; und die Fastenzeit im kommenden Jahr hebt zeitig an, geschätzter Frater! Nicht zuletzt: Könnte der verwiesenen Seite eine Farbe besser anstehen als jene, die zu Besinnung, Reue und Umkehr ruft?