Sonntag, 13. September 2015

Das BamS (vergossen und beedelt)!

Daskonzil hat sich bekanntlich in atemberaubenden architektonischen Aufbrüchen niedergeschlagen. Zur Beschreibung der Baustruktur der 1973 errichteten Kirche St. Johannes zu Emmendingen (ich bin da am Freitag mal reingestolpert) wird ausdrücklich auf Daskonzil Bezug genommen ... dessen Geist ward unter einem Zeltdach in Wasch- und Sichtbeton vergossen und mit Basaltlava plus Aluminiumguss  beedelt:
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Kommentare:

Eugenie Roth hat gesagt…

Wunderhübsch! So eine Kirche haben wir hier auch, Dach wurde für weißnichtwieviel Millionen (wohl zum wiederholten Mal) repariert - und es regnet weiterhin lustig rein.
Ganz abgesehen von der Ästhetik der Kirche ... Gehört zu den Top Ten, gewissermaßen ...

Traurige Grüße

Eugenie Roth

Tarquinius hat gesagt…

Und ich dachte, Beton und Bronze waren es, das aus der Seitenwunde des concilium conciliorum floss?

Andreas hat gesagt…

Nun ja, liebe Eugenie, rund um solche Meisterwerke der Architektur ist ja gerne manches nicht ganz dicht ...

... und Aluguss, werter Tarquinius, würde ich mal unter die berühmten Ausnahmen einordnen, welche die Regel bestätigen.

Brettenbacher hat gesagt…

..einem Westwallbunker nach einer Friedenssprengung ist das Ganze wohl nachempfunden.
Der Gang den Mühlbach aufwärts an einem Sonntagmorgen kann aber erhebend sein.

Eugenie Roth hat gesagt…

Lieber Andreas, das hast du PERFEKT ausgedrückt.
Leider muss man so etwas sagen ...

Robert Weemeyer hat gesagt…

Schön muss man diese Kirche nicht finden, aber immerhin sie nicht ganz so finster und hässlich, wie es Ihr Foto vermuten lässt. Hier eine andere Ansicht.

Andreas hat gesagt…

Das sieht in der Tat freundlicher aus - vielen Dank erst einmal!

Mal abseits aller Polemik: Auf dem Bild scheint die Beleuchtung eingeschaltet. Ich denke freilich, daß ein Raum auch bei normalem Tageslicht einladend wirken sollte - bei meinem Besuch war das Wetter freundlich, der Raumeindruch, gerade auch des Presbyteriums, war allerdings dennoch recht grau und unwirtlich. Längherfristig wäre es sicher lohnend, sich hierfür eine Lösung zu überlegen ...