Donnerstag, 23. Juli 2015

Tagessplitter

Weil sich der werte Tarquinius des Themas gerade angenommen hat ... manchmal mopst mich eine gewisse, nennen wir's gelinde: Inkonsequenz, die man in den Reihen reformrolliger Geistlicher und anverwandter Kirchenfunktionäre zuweilen zu entdecken glaubt. Da wird, der Wind weht ja gerade ohnehin günstig, Tag um Tag eine "Kirche der Armen" beschworen und hochgebenedeit und angelobt (der konzilsblog.ch jauchzt sich etwa aktuell am "Katakombenpakt" hoch, einer Begleiterscheinung von Das Konzil), derweil Monat um Monat satte Bezüge Konten füllen. 
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Nun mag der Arbeiter seines Lohnes wert sein (ob es die Arbeit immer ist, steht auf einem anderen Blatt), aber wenn ich an einem Tag von einem schweizerischen Pfarrer lese, er könne zur Messfeier im Rahmen des aktuellen Pontifikats nun wieder seine Keramikgarnitur verwenden, derweil er an einem anderen Tag von Haus und Grund in sonnigen Gefilden berichtet, die er sich für den Ruhestand erworben habe, dann achte ich das eine im Verbund mit dem anderen ... und in Folge alsdann beides für sich allein ... vielleicht doch für etwas armselig.
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Und wie Tarquinius ebenfalls andeutete: Es gibt Ordensgemeinschaften, deren Priester weit entfernt von BAT und sonstigen Wonnen ihr Auskommen finden müssen. Aber gerne werden sie von gewissen Kreisen benasrümpft ob ihrer Neigung zu Pracht und Prunk im Gottesdienst ... 
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Zum Beitrag von Tarquinius gehts hier entlang.

Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

Dann sage ich doch mal gracias für die Verlinkung! (Mit Pfeil nach oben - da achte ich jetzt drauf! ;-) )

Andreas hat gesagt…

Da müsste man mal was austesten ... ;-)