Sonntag, 12. Juli 2015

Das BamS!

... zum heutigen Gedächtnis jener Frau, die nach der Legende Jesus am Rand des Kreuzweges ein Tuch entgegen gehalten hat, damit der Kyrios Blut und Schweiß darin trocknen könne: eine kleine hilflose Geste nur, die doch niemals mehr vergessen wurde - hier dargestellt von Bildhauer Joseph Dettlinger im Rahmen einer Kreuzwegstation in der Pfarrkirche St. Felix und Regula zu Reute im Breisgau:
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Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

Ich hätt' dazu noch ne Kollekte im Angebot! :-)

Domine Iesu Christe, qui beatam Veronicam Virginem passionis tuae signis mirabilem effecisti: concede propitius; ut, carnem crucifigentes, ad gaudia aeterna pervenire mereamur.

O Herr Jesus Christus, der Du die selige Jungfrau Veronika durch die Zeichen Deiner Passion wunderbar gemacht hast, gewähre uns gnädiglich, dass wir, das Fleisch kreuzigend, zu immerwährenden Freuden gelangen.

Andreas hat gesagt…

Grazie!

Wobei ... "wunderbar machen" scheint mir für "mirabilem efficere" etwas hölzern. Wie wäre es mit: die Jungfrau Veronika als bewunderswert herausgehoben ... ?!?

Tarquinius hat gesagt…

Ich beuge mich dem mysterienliturgischen Urteil des Profis! Deswegen bist Du ja halt der Mann für Bild und Wort. :-) (Wie wär's eigentlich mal mit einem Eloquenzpreis für besondere Beredsamkeit und Sprachgewalt bei der nächsten Robusta-Verleihung ... )?

Als Alternative hatte ich noch so im Hinterkopf: Der Du die Jungfrau Veronika zu einem Wunder der Zeichen Deiner Passion gemacht hast ...

Andreas hat gesagt…

Deucht mich auch etwas mirabilem ... ;-)

Tarquinius hat gesagt…

Ich merk' schon, das nächste mal lieber nur noch Latein, mehr simplicem. ;-)

Andreas hat gesagt…

Man könnte die Oration natürlich ein wenig historisch-kritisch bugninisieren und feststellen, daß "mirabilem" mißverständlich sei und eine Konjektur notwendig erscheinen lasse: So lese man denn "mirabile" oder sowas in der Art ... ;-)