Montag, 4. Mai 2015

Denn jeder Frühling hat nur einen Mai

Soeben las ich von einem Fratzbuch-Genossen, er sei heute ("Schön, daß ich das noch einmal erleben durfte ...") mit der Bahn in Deutschland unterwegs gewesen. Ich habe das mit einem Video kommentiert und geschrieben, er solle sich die Kutsche weg- und einen ICE dazudenken, und es passe der Refrain gewiß nicht minder ...


Derweil gestehe ich eine Neigung zu dieser Art Filmkunst; schließlich hat jeder Alte-Messe-Molch eine Heile-Welt-Schwäche, die sich im Zweifelsfall eher am Wiener Kongress labt und weniger gern in jenen proletösen Niederungen bewegt, welche zuweilen von Frau Merkel oder den Herren Hollande oder Obama betappt werden. Doch lassen wir solch triste Tränentäler und alle Witzeleien zum Thema Deutsche Bahn, um einem ganz anderen Aspekt Auge, Ohr und Sinn zu widmen:
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Bleibt nämlich der übernatürliche Mehrwert dieses Filmschnipsels, den sich Alte-Messe-Molche stets angelegen sein lassen wollen (sollten). Wer also dächte hier nicht an die Worte der hagía sophía, an das Lied der heiligen Weisheit aus der Epistel vom 8. Dezember ...
Ich ergötze mich Tag für Tag, spielend vor Ihm allezeit, spielend auf dem Erdkreis. Meine Wonne war es, bei den Menschenkindern zu sein! (Prov. 8, 30 f.).
Und an wen denken wir da nun wieder ...!?! Und was hören wir dazu?
So wie ein Wunder / fällt auf uns nieder / vom Paradies ein goldner Schein!
Aber in der Tat: Das kann das Leben - dieses Leben - nur einmal geben: Ist es aber gegeben, dann auf ewig. Laudate Mariam! Amen. 

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