Donnerstag, 12. Februar 2015

Soirée: Lied an den Mond

... weil vor Tagen auf Fratzbuch nach dem (deutschen) Text von Měsíčku na nebi hlubokém, dem "Lied an den Mond" der Seejungfrau Rusalka aus der gleichnamigen Oper von Antonín Dvořák gefragt wurde (und es ein Anreiz obendrein ist, unter dem Begriff Ganz große Oper zuweilen Arien und Ensembles einzustellen, die mich besonders, sagen wir: betören) ...
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Silberner Mond du am Himmelszelt,
schenkst uns dein Strahlen voll Liebe,
schwebest still über uns're Welt,
blickst auf der Menschen Getriebe.
O Mond, doch nicht so eile,
sage mir, wo mein Schatz weile!
Sage ihm, Wand'rer im Himmelsraum,
wie ich ihn herze und küsse,
daß er, umsponnen vom Morgentraum,
meiner gedenken auch müsse.
O leucht' ihm aus weiter Fern',
sag ihm, wer ihn hat so gern!
Sieht mein Schatz mich im Traumgesicht,
wach' er auf meiner gedenkend!
O Mond, erlisch mir nicht,
erlisch mir nicht!
O Mond, erlisch mir nicht!
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Hier zu hören:

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