Samstag, 14. Februar 2015

Marienlob am Samstag: Ianua cæli

 Sinnbild der Ianua Caeli - Kartusche im Deckenornat in St. Jakobus, Eschbach 
Ein kurzer Auszug aus der Lesung für den Monat Februar im Offizium Unserer Lieben Frau für die Samstage, entnommen "dem Buch des heiligen Presbyters Hieronymus gegen Jovinian":
Christus ist ein jungfräuliches Wesen, die Mutter des zu uns gehörenden jungfräulichen Wesens ist stets Jungfrau, Mutter und Jungfrau. (...) Sie ist das nach Sonnenaufgang gerichtete Tor, wie Ezechiel sagt, das immer geschlossen und und immer leuchtend ist, das in sich einschließt oder immer hervorgehen läßt das Allerheiligste, durch das die richtige Sonne und unser Hohepriester gemäß dem Vorbild Melchisedechs ein- und ausgeht.
In Worten einer Hymnenstrophe der Laudes:
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Tu Regis alti ianua
et aula lucis fulgida:
vitam datam per Virginem,
gentes redemptæ, plaudite.
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Du des Königs erhabene Pforte
und glanzüberströmter Thronsaal des Lichtes:
Das Leben ward gegeben durch eine Jungfrau -
aufjauchze nun, erlöstes Geschlecht!
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Bild: Ianua cæli ("Pforte des Himmels") - Enblem zum Ruf in den Lauretanischen Litanei in einer Deckenkartusche der Pfarrkirche St. Jakobus zu Eschbach im Schwarzwald.

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