Montag, 29. Dezember 2014

Dem David geschworen - in Christus erfüllt

 König David - Münster Unserer Lieben Frau, Villingen 
Zwei thematisch verwandte Psalmen zählen zu den Prägepunkten des Stundengebets in diesen Tagen, welches in der Weihnachtsoktav deutlich von den Texten des Weihnachtstages bestimmt ist; so betet die Ekklesia täglich Psalm 131 ad vesperas und Psalm 88 ad matutinum. Beide handeln sie vom Königtum Davids, der damit verbundenen Verheißung, aber auch der Gefährdung desselben, sollten die Nachfolger Davids und das Volk Israel dem mit Gott geschlossenen Bund untreu werden.
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Die Ekklesia liest diese Psalmen auf Christus hin: Er ist der letzte und größte Sohn Davids - in ihm, dem Kyrios, erfüllt sich die Verheißung:
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Du sprachst ja: "Für ewig ist meine Gnade errichtet,
wie der Himmel steht fest meine Treue!
Ich schloß den Bund mit meinem Erwählten,
habe es meinem Knecht David geschworen:
Ewigen Bestand gebe ich deinem Stamm
und richte deinen Thron auf für und für".
Die Himmel feiern, o Herr, Deine Wunder,
Deine Treue die Schar der Heiligen (Ps 88, 3-6).
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Oder auch:
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Der Herr hat David geschworen
sicheren Eid, von dem Er nicht läßt:
"Einen Sproß aus deinem Geschlecht
setz ich auf deinen Thron ..." (Ps 131, 11).
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Heute - und sicher nicht von ungefähr in zeitlicher Nähe zum Geburtsfest Christi - gedenkt die Ekklesia des Königs David als eines Heiligen des Alten Bundes; seine Fürsprache helfe, daß wir stets in der Schar der Heiligen verbleiben, die Gottes Treue feiert ... ora pro nobis!
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König David schlägt die Harfe - Wandbild unterhalb der Orgelempore im Münster Unserer Lieben Frau zu Villingen im Schwarzwald.

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