Mittwoch, 5. November 2014

Sententiæ LXXV

Wie wenig die historische und psychologische Methode der liberalen Theologie der Gestalt Christi Genüge tut, wird jedem deutlich, der sehen will. Der Widerhall, den sie innerhalb des katholischen Bereiches als Modernismus erfahren hat, ist überwunden. Wir wissen, daß eine abgeschwächte Christlichkeit nicht nur irrt, sondern auch die Mühe nicht lohnt, die es kostet, sie denkend zu begründen. 
Das Selbstwagnis des Glaubens hat einen Sinn nur auf die reine und volle Offenbarung und damit auf deren Über-Begreiflichkeit hin.
Romano Guardini, Die menschliche Wirklichkeit des Herrn

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