Freitag, 14. November 2014

Ins Wochenende gestapft

Mit zeitweiligem Niederschlag dräut der morgige Tag. Gut also, daß ich heute einige zeitweilig hervorbrechende Sonnenstrahlen zum Grund genommen habe, erneut die Waldkapelle bei Waltershofen ins Visier zu nehmen; bereits im Januar hatte ich das kleine Gotteshaus nach langen Jahren wieder für mich entdeckt. Und irgendwie fühlt man sich wohlbefallen katholisch, wenn man an einem Freitag mittags gegen drei zu diesem friedlichen Ort stapft und mal den Rosenkranz zückt ...
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Was mich mit dieser kleinen Kapelle verbindet, hatte ich hier bereits einmal geschrieben.

Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

Das Kapellenstapfen ist wohlgefällig katholisch - aber die Betposition? *duckundweg* ;-)

Andreas hat gesagt…

Was die Frage der Haltung betrifft, so darf ich auf einen früheren Post hinweisen, der seinerzeit von einem gewissen Simplicius gar kommentiert worden ist. Was Ignatius da sagt, wird man auch auf den Rosenkranz anwenden können ...

http://prospesalutis.blogspot.de/2013/07/entfrommelt-euch.html

Übrigens: "Wohlgefällig katholisch" hielte ich etwas anmaßend, weswegen ich ein leicht anderes Wort gewählt habe, damit der Akzent nicht falsch gesetzt sei ... ;-)

Tarquinius hat gesagt…

Den Konter mittels jesuitischer Spitzfindigkeiten habe ich bereits erwartet - dann möge ihm doch auch die Personifikation des Jesuita non cantat nec genuflectit ganz wohlge-, pardon, wohlbefallen? ;-)))

Andreas hat gesagt…

In der Tat steht der Heilige Vater mit der Maulfaulheit in re musica ganz in der Tradition ... das andere übergehe ich mal lieber.

Sursum corda hat gesagt…

Volles Verständnis. Wenn mir Knieschmerzen, die man in manchen Kirchenbänken schon nach 5 Minuten empfindet, den Verstand rauben, erlaube ich mir ebenfalls, mich beim Beten zu setzen. Was hilft mir die Selbstkasteiung, wenn ich dabei nicht einmal mehr einen klaren Gedanken, geschweige denn einen frommen, fassen kann?
Ach ja: eine sehr schöne Kapelle!

Andreas hat gesagt…

Apropos Knieschmerzen: Als ich neulich die "Alte Messe" hier in Freiburg besucht hatte, landete ích natürlich just in jener rokokoböse Bank, in der das Knien wirklich zur pa(r)ticipatio actuosa geriet. Ausnahmsweise wünschte ich mir, der Zelebrant würde durch den Kanon Missae brettern ... Später habe ich festgestellt, daß die anderen Bänke humaner konstruiert waren.