Freitag, 24. Oktober 2014

Die Grünen setzen sich für das ungeborene Leben ein!

Es soll fürderhin niemand behaupten können, bei den Grünen fände der Schutz des ungeborenen Lebens kein Gehör. Sie selbst werfen sich nun gar heftig dafür in die Bresche, wie ich heute der Badischen Zeitung entnehmen konnte: "Wir fordern", so die grüne Bärbel Höhn MdB quasi in Sachen Lebensschutz, "die Bundesregierung auf, hier voranzugehen" und "nicht länger tatenlos zuzusehen", denn es gehe um "Vermeidung von Schmerzen und Leiden bei Föten"! Das ist doch mal ein Wort!
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Und nein, es geht nicht darum, potentiell behinderte Kinder abzutreiben und so vor einem mutmaßlich beschwerlichen Leben zu bewahren, wie der Skeptiker nun denken mag, der die Grünen auch dieses Zynismus für fähig hält. Es geht wirklich darum, daß dem Nachwuchs im Mutterschoß kein Leid geschehe und die Leibesfrucht vor Schmerzen bewahrt bleiben möge. Zumindest, wenn es sich um die Leibesfrucht von Kühen handelt. Von Kühen? Richtig gelesen ... es geht um ungeborene Kälber.
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Rund 180.000 Rinder, so die geschätzte Zahl, werden in Deutschland jährlich geschlachtet, obwohl die trächtig sind, also etwa jede zehnte Kuh in den Schlachthäusern der Republik. Das ist gewiß nicht schön und müßte nicht sein; auch der Jäger legt schließlich das Gewehr zur Seite, wenn Hinde, Ricke und Bache trächtig sind oder ihren Nachwuchs hegen. Ich bin auf die Grünen keineswegs sauer, daß sie damit ein Problem haben. Nur leider haben sie überhaupt kein Problem mit rund 110.000 Kindern, die Jahr um Jahr vor der Geburt zerstückelt, abgesaugt und abgetrieben werden ... da sind die Grünen völlig schmerzfrei.
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¶  Hier der Artikel in der Badischen Zeitung zum Thema. Die Kühe tummelten sich diesen Sommer in Biederbach im Schwarzwald.

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