Sonntag, 19. Oktober 2014

Das BamS!

Heute zu einem Fest ursprünglich portugiesischen Herkommens - dem Fest Unserer Lieben Frau von der Reinheit; dazu die dem Meister H.L. zugeschriebene Marienkrönung vom Hochalter der Kirche St. Michael zu Niederrotweil am Kaiserstuhl:
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Kommentare:

Tarquinius hat gesagt…

Gib uns, so bitten wir Dich, allmächtiger ewiger Gott, dass wir durch die Fürbitte der reinsten Jungfrau Maria, deren unberührteste Jungfräulichkeit wir im Feste feiern, Reinheit der Seele und des Leibes erlangen. Durch unseren Herrn...

Da, quaesumus, omnipotens aeterne Deus: ut purissimae Virginis Mariae integerrimam Virginitatem festiva celebritate venerantes, eius intercessione, puritatem mentis et corporis consequamur. Per Dominum.

Andreas hat gesagt…

Gratias tibi!

... wobei ich dazu neigen würde, die Tugend dieser Reinheit nicht nur auf die Jungfräulichkeit Unserer Lieben Frau zu "verengen", sondern die Gestalt Mariens auch unter anderen Gesichtspunkten zu würdigen ... Archi-Tradis werden mir jetzt natürlich vorwerfen, den Kern des Festes hierdurch - wie heute ja gerne üblich - zu verwässern ... ;-)

Tarquinius hat gesagt…

Ob mein Traditum nun aus Erz ist, weiß ich nicht zu sagen ... tatsächlich kann ich mich da immer schwieriger irgendwo einordnen ... aber dennoch würde mich auch in Deine Richtung neigen. Was das Fest angeht, so kann man anhand der liturgischen Texte allerdings schwerlich davon absehen, dass es erst einmal um die Jungfräulichkeit Unserer Lieben Frau geht (und warum auch nicht, will ich mal sagen!).

Wenn man so will, könnte man auch freilich jedes Marienfest als Verengung sehen. Warum nicht einfach beides, eng und weit? Das Fest nach dem Buchstaben feiern wird die Jungfrau nicht trüben und der Lehre nicht schaden, noch mehr Wasser drumherum den Meerstern erzürnen noch unsre Seele schiffbrüchig werden lassen. :-)


Dass es unter den Arche- und Prototraditionalisten natürlich ganz schön schräge Marienvorstellungen gibt, soll diesem Kommentar mal unbenommen bleiben...