Samstag, 13. September 2014

Sieben Sachen sozusagen

Alipius hat Die Pimpfe haben gerade meinen Beitrag zum Robusta-Preis 2014 aufgegriffen (hier), in welchem ich einige Nominierungs- und Bewertungskriterien, die mich umtreiben, offen gelegt habe (hier). Meinerseits möchte ich darob einige Anmerkungen nachschieben ...
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1. Mein Beitrag klingt womöglich eine Spur zu apodiktisch. Zum rechten Verstehen: Es sind Kriterien, an die ich mich halten möchte (Ausnahmen könnten dabei übrigens die Regel bestätigen). Wer immer das als Anregung aufgreifen mag: gerne. So manches kann man aber mit Fug und Recht auch anders sehen. Zum Beispiel ...
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2. ... die Frage nach den Erzbloggern. Würden sich alle an diese Kriterien halten, würde ja keiner den Herrn Alipius mit totaliter aliter oder die Braut des Lammes oder Elsas Nacht(b)revier oder den Thomasleser oder den Geistbraus (und wer sonst immer erzbloggen mag) nominieren. Das wäre letztlich schade, zumal das, was ich als erzbloggen bezeichne, weder vom Himmel fällt noch von Ungefähr preiswürdig sein könnte. Nach meinen Kriterien aber würde ...
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3. ... keiner der Erzblogger - schon mangels Nominierung - auch nur einen Blumentopf gewinnen können; der Rest würde im Schonwaschgang prämiert - was man geradezu Wettbewerbsverzerrung schimpfen kann. Natürlich sollen auch Erzblogger Auszeichnung erhalten (es wäre allerdings schön, wenn sich die Preise insgesamt breiter verteilten). Eines scheint mir mithin wichtig, um dem Preisepfründehäufen vorzubeugen, und ich hoffe, daß es pro multis beherzigenswert ist: Man nehme sich ...
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4. ... Zeit und Muse, über die je eigenen Gartenmauer (mit womöglich betonierten Präferenzen) hinwegzuschauen und die mehr im Stillen oder Verborgenen nistenden blogs zu sichten und zu erwägen, ob da nicht Überraschungen warten. Was nun zuvorderletzt ...
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5. ... die Frage nach den Bildern betrifft: Auch das sehr persönlich gesagt. Alternativ ließe sich gleichfalls argumentieren: Wenn ein Blogger das Netz als Bildquelle nutzt und eine tolle Optik erzeugt, kann das weitaus eindrücklicher sein, als wenn ein anderer Blogger seine Eigenbau-Photos verwurstet (an der Ecke habe ich mich im Blick auf Urheberschaft etc. auch generell mal ausgeheult; hat halt gerade gepasst). Was aber ...
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6. ... von Bildern gilt, kann ebenso für Texte gelten. Wer nur fremde Texte auf seinem blog nutzt, kann trotzdem eher einen Preis verdienen, als jener Blogger, dem ein (meines Dafürhaltens) ungeratener sermon nach dem anderen aus den Fingern klappert. Und so zeigt sich am Ende:
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7. All das kann man hier so oder so sehen. Und ehe wir jetzt alle nur noch um die Robusta 2014 aufrühren (irgendwo in einer Kommentarspalte glaubte ich bereits einen leisen Vorwurf in diese Richtung entdeckt zu haben), sei's damit erstmal bewendet ...

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