Sonntag, 14. September 2014

Das BamS!

Der süddeutsche Barockmaler Joseph Esperlin (1707-1775) hielt auf einem Altarbild in der Offenburger Heilig-Kreuz-Kirche jenes Ereignis fest, dem das heutige Fest Kreuzerhöhung entsprang. Im Jahr 628 gelang es dem byzantinische Kaiser Herakleios, das Jahre zuvor von den Persern geraubte Kreuz des Kyrios zurück zu erobern. Feierlich wurde es nach Konstantinopel gebracht. Zwei Jahre später überführte der Kaiser die kostbare Reliquie nach Jerusalem. Das letzte Stück Weges wollte Herakleios selbst das Kreuz in Stadt tragen - doch eine unsichtbare Hand hinderte ihn daran, wie die Legende berichtet. Erst nachdem sich der Kaiser aller Zeichen seiner weltlichen Macht und Würde entledigt hatte, vermochte er bloßen Fußes das Kreuz Christi in die Stadt zu tragen.
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Esperlin stellt Kaiser Herakleios kniend in einem weißen Bußgewand dar. Ihm zur Seite der Jerusalemer Patriarch Zacharias, während drei Männer das Heilige Kreúz auf dem Felsen von Golgatha aufrichten:
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