Montag, 14. Juli 2014

Sententiæ LXI

Freilich soll der Schmerz des Gemütes eine doppelte Begleitung haben, damit er fähig sei, die Seele zu reinigen und Gott zu besänftigen, nämlich die Furcht vor dem göttlichen Gericht und die Glut im inneren Verlangen, damit du in der Furcht das demütige Herz, im Verlangen das ergebene Herz und im Schmerz das reine Herz wieder gewinnst.
St. Bonaventura, De regimine animæ Nr. 5

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