Dienstag, 24. Juni 2014

Blickwechsel

Johannes der Täufer - am Hochaltar der
Pfarrkirche St. Johannes Baptist in
Laufenburg (AG)
"Anfang der Heilsbotschaft von Jesus: dem Messias, Gottes Sohn" - mit diesen Worten, diesem Programm beginnt das älteste der vier Evangelien (Mk 1, 1), um sofort die Gestalt des Täufers in unseren Blick zu rücken (Mk 1, 2 f.): 
Wie geschrieben ist bei dem Propheten Jesaja: Da! Ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, damit er deinen Weg wird rüsten. Eines Rufenden Stimme in der Ödnis: Bereitet den Weg des Herrn.
Er ist der letzte Bote, der letzte Prophet des Alten Bundes. Keine Schrift ist auf uns gekommen, kein Buch von ihm überliefert. Den Kern seiner Botschaft übermitteln uns bereits die Evangelien, sein Fuß steht bereits auf der Schwelle des Neuen Bundes, seine leibliche Geburt - die wir heute feiern, wie wir es sonst nur bei der Geburt des Kyrios Jesus und Unserer Lieben Frau halten - ist das Morgenrot der nahen Erlösung ...
... durch unseres Gottes innerstes Erbarmen, in dem uns angesehen der Aufgang aus der Höhe ...
wie Zacharias sein Lob nach der Geburt des Johannes singt (Lk 1, 78). 
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"Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt" (Joh 1, 29): Bitten wir den heiligen Johannes, daß diese Mahnung nie in uns stumm werde und wir das Ansehen, den Blick aus Gottes innerstem Erbarmen aus unseren Herzen sehend erwidern ... ora pro nobis!

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