Montag, 19. Mai 2014

Vom siechen Brieflein

Wenn 24 Frauen (unbeherrscht genug, den Avancen von versindelten Priestern oder Ordensmännern nachzugeben oder selbst solche zu machen) dem Papst ein sieches Brieflein schicken, von dem kolportiert wird, benannte zwei Dutzend Damen wollten damit eine Mauer "des Schweigens" und "der Gleichgültigkeit" durchbrechen, dann scheint das verschwiegen gleichgültige Problem so groß nicht zu sein.
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Ich liebe diese ausgelutschte Betroffenheitsrhetorik, wenn sie sich selbst ein Bein stellt ...

Kommentare:

Severus hat gesagt…

... nix für ungut - man sucht vergebens nach einem Link ... :-)

Andreas hat gesagt…

Hmm, ich dachte, das hätte sich auch so schon genug herumgesprochen. Hier: http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=32949

Frischer Wind hat gesagt…

Da haben sie ja gerade dem Richtigen geschrieben. Wahrscheinlich wird Papst Franziskus das "zerstörerische Leiden" der Damen kurzerhand beenden indem er nach Rücksprache mit den geistlichen Herren - falls diese dann bei ihrer Entscheidung bleiben - jeweils die Dispens ausstellt damit die Herr- und Damenschaften nicht mehr in wildem Konkubinat leben müssen, sondern in den Hafen der sakramentalen Ehe einfahren können... Franziskus will nämlich in diesen Fällen auf jeden Fall eines nicht durchgehen lassen: ein Doppelleben. Nachzulesen in "El Jesuita"...

Andreas hat gesagt…

Mhh, der Brief war wohl hinreichend anonym gehalten. In der Tat wäre es auf jeden Fall wünschenswerter und erfreulicher, die Herren würden zu ihrer Berufung (so sie denn eine hatten) zurückfinden, statt möglicherweise bei "ihrer Entscheidung" zu "bleiben".