Samstag, 3. Mai 2014

Die böse (scheinheilige / überflüssige) Kirche mal wieder ...

Heute nachmittag in der Reihe Religionen auf Deutschlandradio Kultur gehört:
Alltag für den Arzt Dr. Hubert Valencia aus Honduras. Oft nur mit Unterstützung der Gemeinde vor Ort und der kirchlichen Entwicklungshilfsorganisationen ist es ihm überhaupt möglich, seine Patienten wenigstens ansatzweise zu versorgen - mit Pflastern, Binden, Medikamenten oder Spritzen. Im staatlichen Gesundheitssystem fehlt es praktisch an allem. Groß ist dagegen die Korruption, weiß Dr. Valencia.
Und: 
Zahlen des Päpstlichen Rates für die Gesundheitspastoral zufolge betreibt allein die katholische Kirche ein Viertel aller Gesundheitseinrichtungen weltweit, darunter mehr als 5.000 Krankenhäuser und fast 18.000 Gesundheitszentren.
Oder etwa auch:
Die Diskussion beispielsweise um HIV-Medikamente habe gleichwohl gezeigt, dass Regierungen und Wirtschaft nur durch Druck von Kirchen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren bereit sind, ihre Gesundheitspolitik zugunsten der Patienten zu ändern: So die Medizinethnologin und entwicklungspolitische Sachverständige Dr. Katharina Greifeld: "Weil sich da ja auch viele Aktionsgruppen gebildet haben, zum Beispiel in Südafrika, die dann durchgesetzt haben, dass das Patentrecht ausgeschaltet wird ..."
Der gesamte Bericht in der Mediathek hier.

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