Samstag, 1. Februar 2014

Gedanken vom Gebrabbel

Bekannte haben einen alten Schuppen an ihrem Haus hochgeputzt und zu einer Art Oratorium ausgebaut. Heute wurde dort eine Heilige Messe gefeiert, gut und gern 30 Gläubige dürften wir gewesen sein. In die Kanonstille hinein schmatze dort ein Kleinkind und brabbelte da ein anderes. Der caselianische Alte-Messe-Molch in mir will solche Augenblicke natürlich gerne im völligen Schweigen erfahren, doch letztlich brabbeln wir doch andauernd alle vor Gott, mal passt es, mal weniger, mal überhaupt nicht ... was Wert daran ist, empfängt sich vor allem durch das Beten der Ekklesia, durch die Heilige Liturgie.

Kleinkinder, welche die Kanonstille bebrabbeln und verschmatzen, wissen nicht, was sie tun, und selbst wenn sie es wüßten, wäre das eher hinzunehmen als etwa all unsere Verfehlungen und sündhaften Verstrickungen, mit welchen wir nicht nur die heilige Handlung, sondern die gesamte Heilsordnung immer wieder stören ...

Kommentare:

montan hat gesagt…

Salü,

was war denn Anlass dazu, dafür extra einen Blogeintrag anzulegen? Hatte sich einer der Messbesucher dazu geäußert?

Andreas hat gesagt…

Das nicht - ich habe mich da eher selbst zu einem gelassenen Umgang mit solchen Situationen gerufen. Es ist ja schön, wenn Kinder da sind!

;-)

Severus hat gesagt…

Schließe mich an !
Auch bei uns quaken die zahlreich anwesenden Kleinen in die Kanonstille hinein. Sie gehören eben dazu !