Dienstag, 7. Januar 2014

Linke beschmieren Kirche

Seit Jahren findet zur Adventszeit in der Freiburger Pfarrkirche St. Barbara ein Benefizkonzert des Luftwaffenmusikcorps II zugunsten karitativer Vorhaben der Pfarrei und des Soldatenhilfswerkes statt. 
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Im vorvergangenen Jahr nahmen erstmals linke Gruppierungen den Auftritt des Karlsruher Bundeswehr-Ensembles ins Visier und schürten die Stimmung unter ihren Gesinnungsbütteln soweit, daß die Veranstaltung quasi nur unter Polizeischutz durchgeführt werden konnte. Eine linksradikale Infoseite bietet einen Rückblick auf diese Aktionen und das ganze hohle und verlogene Pathos auf, welches man aus diesen Kreisen nur zu gut kennt ...
Bereits im letzten Jahr hatten wir uns dazu entschlossen, diese als Kulturveranstaltung getarnte Propaganda für den nächsten Krieg nicht länger hinzunehmen. Nach einer entschlossenen Mobilisierungphase demonstrierten wir mit Die-Ins, Kriegsgeräuschen, Samba-Band, Transparenten, Schildern, einem Leopoard-Panzer aus Holz, dem Aufhängen der gesammelten Unterschriften, einem Redebeitrag und Parolen vor und während des Konzerts und machten die Bevölkerung auf die wahren Hintergründe dieser Veranstaltung aufmerksam. Auch in diesem Jahr sind wir nicht weniger entschlossen, den Protest in die Öffentlichkeit zu tragen und der Kriegswerbung die Stirn zu bieten.
Ähnlich also im vergangenen Advent - wobei die linken Genossen diesmal noch intensiver mobilisierten. Das Spektrum reichte dabei von der SED-Folgepartei DieLinke und deren Freiburger Kommunalvariante über Verstrickungen der Gewerkschaft verdi bis hin zur DKP und noch tiefer in linksextreme Strukturen hinein; auch jene selbsternannten "Antifaschisten", die regelmäßig applaudieren, wenn es in Kirchen zu Brandstiftungen (oder auch Bombenattentaten) kommt (vgl. hier), reihten sich an vorderster Front ein. Dort rief man dann auch unter der Überschrift Jusqu’à ce que la Sainte Barbe illumine ("Bis auch Sankt Barbara brennt")  zu Protesten gegen das Konzert auf.
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Zum Jahresende wurde die Kirche und umliegende Bauten der Pfarrei umfangreich mit Parolen beschmiert, die in eindeutigem Zusammenhang mit dem Konzert und den begleitenden Protesten stehen; die Badische Zeitung berichtet hier. Der Täter wird man kaum habhaft werden, denn die linke und linksextreme Freiburger Camarilla hält wie Pech und Schwefel zusammen und sorgt für eine gute Lebensgrundlage entsprechender Strukturen, die zum Teil mit Steuergeldern "unterstützt" werden. Unzweifelhaft würden sich dort selbst dann Claqueure finden, wenn es eines Tages wirklich brennt ... wie einst in den Synagogen.

Kommentare:

Wolfram hat gesagt…

Ich zweifle jetzt nicht dran, daß der französische Satz so gemeint ist, wie du ihn übersetzt.
Aber dann muß er von einem Deutschen geschrieben sein. Denn "la..." gefolgt von einem Heiligennamen meint nicht eine diesem (oder dieser) Heiligen geweihte Kirche, sondern den Festtag der heiligen Person. "La Sainte Barbe" ist dementsprechend der Barbaratag.
Kirchen werden ohne Artikel bezeichnet: "On se retrouve à Sainte Radegonde."
Dementsprechend ist "On se retrouvera à Sainte Barbe à la Saint Michel" ein Treffen in St.Barbara am 11.11., wohingegen "On se retrouvera à la Sainte Barbe à Saint Michel" ein Treffen in Michaelis zum 4.12. (ist doch Barbaratag?) ist...
Und "illuminer" ist nicht brennen (das wäre "brûler"), sondern "erleuchten, ausleuchten, beleuchten".
Mögen jene (vom Kommentarverfasser zensiert) erleuchtet werden, aber nicht erst am (oder vom) Tag der Heiligen Barbara... ;)

Andreas hat gesagt…

Nun ja, das kommt davon, wenn man (wie meinereiner) Französisch raschestmöglich abwählt, um sich auf Altgriechisch zu kaprizieren, wobei davon zwischenzeitlich noch weniger hängen geblieben ist als von der Sprache unserer Nachbarn. Aber danke für den Hinweis!

Ich nehme an, der Satz schließt inhaltlich an jene Anarcho-Parole an, mit welcher diese Truppe immer ihre reizvollen Kirchenbrandartikel überschreibt: "Die einzige Kirche, die leuchtet, ist jene, die brennt". Und womöglich handelt es sich dabei um ein geflegeltes Revoluzzer-"Mal"-mot, vielleicht aus dem Spanischen Bürgerkrieg oder woher auch immer. Die Übersetzungskünste dieser Truppe weiter zu würdigen scheint mir aber auch nicht zwingend notwendig ... ;-)