Montag, 2. Dezember 2013

¶ Sententiæ XLIV

Wir werden keine Finsternis sehen, ... sondern den König selbst, wie er auf dem Thron jener unaussprechlichen Herrlichkeit sitzt, mit den Engeln und Erzengeln, die neben ihm stehen, und zugleich mit deren ungezählten Legionen der Scharen der Heiligen. So sieht es in der Stadt Gottes aus, welche die Versammlung der Erstgeborenen birgt, die Seelen der Gerechten, den Chor der Engel und das Blut der Erlösung, durch das alles verbunden ward, durch das der Himmel das Irdische empfing und die Erde das Himmlische, durch welches der so lange von Engeln und Heiligen herbeigesehnte Friede geschenkt wurde. In dieser Stadt ragt das herrliche und glänzende Siegeszeichen des Kreuzes, die Siegesbeute Christi, die Erstlingsfrucht unserer menschlichen Natur, die Kriegstrophäen unseres Königs!
 Aus dem Kommentar zum Matthäusevangelium (2, 1, 1des hl. Johannes Chrysostomos.

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