Sonntag, 29. Dezember 2013

Das BamS!

Vom einem Zeichen, dem widersprochen werden wird, spricht das Evangelium des heutigen Sonntags in der Oktav von Weihnachten (vgl. Lk 2, 34) . Dieser Widerspruch betrifft auch uns - in zweifacher Weise: Wir stoßen uns am Kyrios, wo ihm zu folgen uns schwerfällt, und andere stoßen sich an uns, wenn wir uns dann doch in dessen Nachfolge stellen. Wobei wir verhältnismäßig unangefochten in diese Nachfolge treten und unseren Glauben leben können; für nicht wenige Christen auf der Welt ist dies nicht der Fall ... Maria mit dem Kind auf der Flucht - Relief an einem Seitenaltar der Stadtkirche St. Laurentius zu Kenzingen.
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Kommentare:

Anni Freiburgbärin von Huflattich hat gesagt…

Noch leben wir verhältnismäßig unangefochten, aber das ändert sich. Alles deutet auf eine wachsende Christenverfolgung in Europa hin, vielleicht unangenehm blutig.

Wolfram hat gesagt…

Hast du auch Nunc dimittis gesungen? Wir ja - wenn auch in Landessprache. ;)

Andreas hat gesagt…

@Zoo: Éine blutige Verfolgung würde ich nicht annehmen. Unsere Zeit verfügt über andere und nicht minder wirkungsvolle Methoden, die sublimer sind.

@Wolfram: Das Nunc dimittis kam in dieser Perikope nicht vor. Der Text setzt etwas später ein, das Vorhergehende wird für das Fest der Darstellung des Kyrios vorgehalten. Aber das Lob Simeons prägt fast allabendlich die Komplet.

Anni Freiburgbärin von Huflattich hat gesagt…

In Südbaden wurden dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit gleich zwei Kirchen angezündet. In Ühlingen-Birkendorf und im mittelbayerischen Beilngries brannte es am 7. Dezember ebenso lichterloh. Meist waren übrigens Orgeln betroffen. Erst brennen die Kirchen, dann die Menschen?
Hier gibt es mehr Infos.

Andreas hat gesagt…

Ich weiß ... aber das sind eher Begleiterscheinungen. Die neue Apostasie wird schleichender heraufgeführt - und das ist weitaus gefährlicher.