Mittwoch, 13. November 2013

Von neuen Wegen und ausgetrampelten Pfaden

Derweil sich unser erzbischöflich-apostolischster Diözesanadministrator in Exerzitien befindet, antwortet Robert Eberle, Pressesprecher des Erzbistums Freiburg, auf den Brief der Glaubenskongregation samt deren Aufforderung, die Orientierungshilfe für "geschieden Wiederverheiratete" zurückzuziehen:
Im Erzbistum Freiburg vertrauen Menschen auf Papst Franziskus, der dazu ermutigt, neue Wege zu gehen. 
Also wieder ein Wort zum Fremdschämen (Quelle: hier). An die Wege des Zeitgeistes und des geringsten Widerstandes innerhalb dieses Aions dürfte Papst Franziskus ohnehin kaum denken, denn die mögen alles mögliche sein, aber sicher nicht "neu" (sofern der Papst überhaupt zu dieses nebulösen "neuen" Wegen ermutigen sollte).
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Das Umwidmen ausgetrampelter Pfade zu "neuen Wegen" ist ohnehin suspekt. Wenn sich subalterne Diözesan-Pressesprecher oder Referatsleiter von Seelsorgeämtern solcher Rhethorik bedienen, haben sie allzu oft etwas zu verbergen und objektiv nichts Gutes im Sinn.

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