Sonntag, 17. November 2013

... unsere Waffe ist das Gebet!

Brüder, ich habe festgestellt, daß es das Gebet ist, was mich im Alltag trägt. Ich sage das nicht nur als leere Phrase, sondern als erlebte Erfahrung.
Der Feind versucht uns nieder zu zwingen und uns zu verschlingen. Es ist wahr, was Petrus in seinem ersten Brief schreibt: "Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann". Er ruht nicht, er schläft nicht. Könnte ich nicht wenigstens 'eine Stunde' schlafen, ausruhen oder aufhören zu wachen?
Was für mich der größte Anreiz war, treu im Gebet zu bleiben, ist das Wissen, daß der Feind Gottes nicht ausruht. Wir sind jung, stark und kräftig, bereit für ein Ideal zu kämpfen. Ideal! Das bewegte hauptsächlich Tausende von Jugendlichen in der ganzen Welt in den 1980er Jahren. Sie kämpften, formierten sich, stellten sich dem Feind gegenüber und starben sogar für dieses Ideal (die Befreiung von politischen Diktaturen). Wer erinnert sich nicht an den jungen Studenten, der sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens in China vor einen Kriegspanzer warf?
Die Musik dieser Zeit enthielt eine Botschaft, eine Information und eine Form. Und heute, welche Botschaften und Formen haben wir? Ich kann bestätigen, ohne Angst zu haben, dass es "Deformationen" sind. Die Musik und die Medien (die meisten) haben den Jugendlichen ihre Ideale geraubt, sie haben die Jugend deformiert, infolge dessen auch die Familie und die gesamte Menschheit.
Wir sind wie betäubt. Das reicht! Das ist nicht nur eine menschliche Sache, sondern auch eine des Feindes. Erinnert ihr euch? "Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann".
Lasst uns eine neue Geschichte schreiben! Doch wir wissen, dass wir, um die Welt oder unseren „Quadratmeter“ zu ändern, neue Geschöpfe im Namen Jesu und durch die Kraft des Heiligen Geistes werden müssen. Die Gnade ist in Überfluss ausgegossen worden. Empfange sie!
Unser Ideal ist viel größer als das von früher. Zuvor kämpften wir für politische Freiheit, heute sollten wir dafür kämpfen, die Freiheit von der Sünde beizubehalten, die uns durch Jesus garantiert ist. Wir können unsere Seele nicht dem Feind ausliefern, sondern müssen unser Ideal loslösen, Kräfte (Christen) vereinen und die "Dinge des Höchsten" suchen.
Lasst uns in den Kampf ziehen ohne Angst zu haben, denn unser General garantiert uns, bereits in seinem Namen siegreich zu sein! Er gibt uns die Kraft, die Weisheit, den Mut und die Gnade, aber er erwartet von uns das Bestreben, unseren Teil daran zu leisten. Er ist Jesus - der Siegreiche aus den Kämpfen - "Habt Mut, ich habe die Welt besiegt", sagt er uns, aber er spricht uns auch zu: "Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!"
So bestätigt auch der heilige Paulus: Wir müssen nicht gegen die Menschen aus Fleisch kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Mächte!“ Also, unsere Waffe ist das Gebet! Nimm deine 'Waffe' in die Hand, denn sie vereint uns!
Impuls zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag Rio2013 von Emanuel Stênio von der Kommunität Canção Nova (Neues Lied) auf der Seite des Weltjugendtages (hier).

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