Freitag, 11. Oktober 2013

Die "Kunst" der Trittbrettfahrer

Ein "Künstler"?!? Erbärmlich wie die Zeit, in der wir leben ...
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Screenshot: spiegel online
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Ein "Düsseldorfer Lichtkünstler" namens Oliver B. "projizierte" laut Bildunterschrift "den Schriftzug Du sollst nicht stehlen und eine Karikatur des Limburger Bischofs über das Portal des Doms zu Limburg".
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So wird man zwar nicht König für einen Tag und auch nicht Künstler für wenigstens einen Augenblick, aber immerhin reichts zur Schweinebacke Hamsterbacke für einen Mausklick ... suhlt euch wohl!

Kommentare:

Geistbraus hat gesagt…

Woher weißt Du, dass Oliver Bienkowski kein Künstler ist? Kennst Du alle seine Arbeiten?

Ich finde die Aktion ja auch ekelhaft, aber wie würdest Du reagieren, wenn Dir jemand aus ideologischen Gründen abspricht, Musiker zu sein, weil Du ein reaktionäres Instrument wie Orgel spielst?

Andreas hat gesagt…

Der Vergleich hinkt ein wenig - schließlich geht es nicht um das Medium der künstlerischen Erfindung, sondern um deren Ergebnis. In diesem Fall erachte ich es (wie bei einigen anderen "Kunstwerken" vor allem unserer Zeit) als banal - insofern ist dies auch, hier aber nicht in erster Linie ein "ideologisches" Thema.

Aber zur eigentlichen Anfrage: Wer sich in diesem Bezugsrahmen dergestalt in Szene setzt (oder glaubt, sich in Szene setzen zu können, zu müssen, zu wollen, was auch immer ...), der muß bei solcher Exposition damit rechnen, daß ihm ein ebenso exponiertes (und meinethalben provozierendes) Urteil entgegenschlägt.

Und ich sehe keine Not, in diesem Fall das sprichwörtliche Faß auszutrinken, wenn der erste ordentliche Schluck bereits nach Essig schmeckt.

Herr B. mag seine Kunst produzieren oder nicht - angesichts des Füllhorns der Kunst gestern und heute glaube ich, daß die Welt durch ihn nicht reicher wird und auch nicht ärmer.

;-)