Sonntag, 22. September 2013

Gregorianikpanne und Zwiebelkuchen

Während der Hohen Messe habe ich heute so lange über die Antiphon zur Kommunion Tollite hostias improvisiert, daß danach keine Zeit mehr blieb, sie auch noch zu singen. Pater Martin Ramm FSSP räumt den Altar offenbar etwas rascher auf als seine zwei Mitbrüder und intonierte bereits munter den Gruß zur abschließenden Oratio, während die Puellae Scholarum mich noch wie die drei Fragezeichen ansahen, aus dem Schlußakkord der Improvisation den rechten Ton zum Einsatz heischend. Vorsätze: Den Altar besser im Auge behalten. Tonvorgaben klarer setzten. Oder besser gleich keine Verschränkung gregorianischen Materials mit spätromantisch-expressionistischen Anmutungen? 
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Die Orgel ist schuld. Die verführt mich da immer dazu ...
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Den Herbst, der sich hier in Freiburg in milden Sonnenschein hüllt und mit angenehmen Temperaturen aufwartet, gilt es weiter zu grüßen: Mit der ersten Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit in Form von Zwiebelkuchen:
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Kommentare:

Frischer Wind hat gesagt…

Mmmh! Sieht gut aus!

Andreas hat gesagt…

Ja, gut eingekauft ... ;-)

(Ich habe einmal den Versuch unternommen, Zwiebelkuchen selbst zu backen - um danach den Entschluss zu fassen, ihn doch lieber beim Bäcker zu kaufen).

Eugenie Roth hat gesagt…

... (((-; wollt ich grade fragen ;-)))

Braut des Lammes hat gesagt…

Bei diesem Anblick hab ich gestern soo gelitten: Sonntag, alle Läden zu und plötzlihc Heißhunger auf Zwiebelkuchen. ;)

Andreas hat gesagt…

Das war natürlich nicht meine Absicht, kann mir aber ein "Beatus, qui curat in Sabbato" nicht verkneifen ... ;-)