Mittwoch, 3. Juli 2013

Kuschelpastoral in der Kritik

Was uns heute hier und da als zeitgenössische Pastoral verkauft wird, ist offenbar ein ziemlich alter Hut. Schon der Heilige des heutigen Tages, der hl . Irenäus von Lyon, der bedeutendste Theologe des 2. Jahrhunderts, ärgerte sich ausdauernd damit herum:
Die Apostel nämlich, gesandt, die Irrenden aufzusuchen, den Blinden das Licht und den Kranken Heilung zu bringen, redeten gewiß nicht mit ihnen nach ihrer vorgefaßten Meinung, sondern gemäß der Offenbarung der Wahrheit. Denn handelt jemand recht, wenn er Blinden, die schon am Rande eines Abgrundes wandeln, rät, jenen höchst gefährlichen Weg fortzusetzen, gleich als ob er der rechte wäre und sie auf ihm glücklich zum Ziel kommen würden?
Gegen die Häresien 3, 5, 2 

Kommentare:

Simplicius hat gesagt…

Auch wenn der hl. Irenäus den Frieden liebte, machte er sich doch keines falschen Irenismus schuldig :-)

Frischer Wind hat gesagt…

Nein, es hat sich nichts geändert.
Aber wo ist heute ein hl. Irenäus?

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Heute natürlich - wie jeden Tag - in Gottes Herrlichkeit. Gestern, dem Tag des Eintrages, zudem im Festkalender der außerordentlichen Form ... :-)

Wolfram hat gesagt…

Es gibt viele - na ja, sagen wir: etliche, die den Geist des Zitats leben, aber weniger bekannt sind dafür... ;)