Montag, 29. Juli 2013

Das aktuelle Opferlicht-Lamento ...

... hat heuer unsere Braut des Lammes angestimmt (hier). Mutmaßlich wurden für die Berliner Hedwigskathedrale einige tausend tote rote Teelichter mit Muster bestellt, welche in bräutliche Ungnade gefallen sind ob Ausschau und Verarbeitung. Noch nicht lang ist's her, da hatte ich (wenngleich mit etwas anderem Schwerpunkt; hier) ebenfalls über das Opferlichtwesen in unseren Kirchen herumgejammert - daher glaube ich den Verdruß nachvollziehen zu können, zumal das kahle Gestrüpp, welches man Unserer Lieben Frau zu Berlin obendrein um die Säule gebunden hat, nur in sehr gewisser Hinsicht erlesen daherkommt. Soll heißen: Wie aufgelesen aus der Müllmulde (Botanischer Garten, Abteilung Busch, Savanne, Trockenhölzer). Sowas würde man nicht mal auf den Friedhof tragen, ohne sich dabei und damit zu schämen.
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Zurück zu den Opferlichtern. Daß es auch anders geht, konnte ich neulich in der Kapelle der hl. Ursula zu St. Peter im Schwarzwald sehen ...
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Kommentare:

Braut des Lammes hat gesagt…

Selbst die von dir im verlinkten Beitrag gezeigten Lichter, die wahrscheinlich die gleichen sind, wie wir sie früher hatten, finde ich akzeptabel, die Version unten oder echte Kerzen ist sicher schöner. – Das Thema Blumenschmuck ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.

Admiral hat gesagt…

Es gibt doch als ungeschlagene Alternative immer noch die italienischen E-Lichter! *find*

*duckundwech*

Pro Spe Salutis hat gesagt…

... am schönsten mit Farbdioden und Blingbling!

*würgreiz*

Braut des Lammes hat gesagt…

Den Hinweis darauf, daß das vielleicht die nächsten Station sein wird, hatte ich mir wohlweislich versagt. Vor Jahren hatte das bereits ernsthaft jemand vorgeschlagen – es rußt nämlich gar nicht.