Mittwoch, 10. April 2013

¶ Sententiæ XXVIII

... Denn für die Liturgie brauchen wir Christi geheimnisvolles Fortleben im Neuen Bunde. Die Geburt, die Taufe, der Tod, die Auferstehung und die Himmelfahrt des Herrn - um nur die höchsten Punkte seines Lebens zu nennen - haben in der geistigen Welt dauernde, unveränderliche Wirklichkeiten hinterlassen ... die Begebenheiten des Lebens Christi sind immer noch mit uns.
Ansgar Vonier OSB: Klassischer Katholizismus. Freiburg 1933. S. 73.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Schön. Ansgar Vonier, ursprünglich aus der heutigen Diözese Rottenburg- Stuttgart stammend, nach (Um)wegen über La Pierre-qui-vire Mönch von Buckfast, England. Heute noch gerne gelesen in den USA. Hierzulande völlig vergessen!!

Anonym hat gesagt…

Ein leider hierzulande ganz Vergessener, wie auch andere Gestalten eines benediktinischen Aufbruchs (Sr. Aemiliana Löhr z.B.) Vonier stammte aus Württemberg, schloß sich aber den Mönchen in La Pierre qui vire an und gelangte dann nach Buckfast Abbey. Seine Schriften wurden aus dem Englischen rückübersetzt. In Deutschland heute unbekannt sind manche Sachen von ihm in den USA bis heutigentags noch im Buchhandel erhältlich!!

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Danke für die Information! In der Tat ist "Klassischer Katholizismus" ein sehr schönes und anregendes Buch (weitere kenne ich leider nicht) - als ich das Zitat hier reingesetzt hatte, wollte ich dann doch mal wissen, was es mit diesem Benediktiner auf sich hat ... vielleicht habe ich nicht weit genug gegoogelt, aber viel habe ich nicht gefunden. Außer einen - angesichts des Zitats - nicht überraschenden Bezug zu Casel, womit wir dann auch bei Sr. Aemiliana Löhr wären, deren "Herrenjahr" noch heute sehr lesenswert ist, wenn man, wie ich, in dieser Liturgie zuhause ist.