Donnerstag, 4. April 2013

Nochmals zurück nach Emmaus

Emmaus: Der Kyrios bricht den Jüngern das Brot
Glasfenster im Münster Unserer Lieben Frau, Villingen
.
... Mensam igitur ponunt, 
panes cibosque offerunt:
et Deum, quem in Scripturæ sacræ expositione 
non cognoverant,
in panis fractione cognoscunt.
.
... Und so bereiteten sie einen Tisch 
und boten Brot und andere Speisen dar:
und Gott, den sie in der Auslegung der heiligen Schriften
nicht erkannten,
den erkennen sie, als er das Brot brach.
.
Eine kleine, aber bemerkenswerte Beobachtung, die der hl. Gregor am Ostermontag in den Lesungen des Breviarium Romanum mit uns teilt. Die Schrift ist der Weg (und das ist sehr viel), doch wirklich transparent auf Gott hin wird sie erst im Brechen des Brotes, in der Hingabe, im Opfer: im Mysterium der Eucharistia.

Kommentare:

Severus hat gesagt…

Wie ich sehe, liegt die von mir benutzte Übersetzung (Originaltext steht mir leider nicht zur Verfügung) keineswegs daneben; denn das mit dem "Bewirten" kommt ja erst im Anschluss an diese Passage.
Salve!

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Du hast recht ... kommt davon, wenn man so sehr an einem Satz hängen bleibt, daß man den Rest nicht mehr recht wahrnimmt. Das ist wie ... auf einem Weg stehenbleiben? ;-)