Freitag, 26. April 2013

Impuls zur Diözesanversammlung ...

Im Anfang, als Gott den Menschen schuf, stellte er ihn ins Paradies (...) Und der Mensch lebte im Genuß des Paradieses: im Gebet, in der Schau, in jeglicher Herrlichkeit und Ehre. Er stand im Besitz seiner unversehrten Sinne und war in seinem natürlichen Zustand, wie er auch erschaffen wurde. Denn nach dem Bild Gottes machte Gott den Menschen, das heißt unsterblich, sich selbst bestimmend, geschmückt mit jeglicher Tugend.
Als er aber das Gebot übertrat und von dem Baum aß, von dem Gott ihm zu essen verboten hatte, wurde er aus dem Paradies vertrieben: Er fiel nämlich aus seinem natürlichen Zustand heraus und stand im Widerspruch zu seiner Natur.
Dorotheus von Gaza: Doctrinæ diversæ I, 1 (Fontes Christiani 37/1, Freiburg 2000. S. 123).

Kommentare:

Martina Baro hat gesagt…

Und was soll hier ausgesagt werden?
Sorry, ich sehe ich den Zusammenhang nicht.

Frischer Wind hat gesagt…

@Martina
Nun, bei genauenm Hinsehen, schätze ich, hat es was mit der "Freiheit" zu tun, die Striet in seinem "Impuls"-Referat thematisiert hat. Leider geht er damit völlig an der Realität vorbei - was für das Seelenheil der menschen nicht ohne Konsequenzen bliebe. Es ist eine Vogel-Strauß-Theologie, die der Wirklichkeit nicht gerecht wird.

Freiheit der Kinder Gottes und im christlichen Verständnis ist ganz etwas anderes als Striet da seiner (scheinbar uninformierten, da niemand widerspricht) Zuhörerschaft vorgaukelt.

(vgl. Mt 7,15)


Pro Spe Salutis hat gesagt…

War als kleines Korrektiv gedacht, ehe sich der ganze versammelte Verein an Strietens Bild vom Menschen und dem daraus elaborierten Freiheitsbegriff besäuft ...