Montag, 4. März 2013

¶ Sententiæ XXIV

Wenn man sich mit unruhigen Rückblicken auf sich selbst nicht mehr zu schaffen macht, dann fängt man an, frei zu werden, nach der wahrhaften Freiheit.
Die falsche Weisheit (in geistlichen Dingen) ist immer mit sich selbst beschäftigt, immer gespannt, immer auf die eigene Vollkommenheit bedacht, und empfindet große Pein, sooft sie den geringsten Flecken in sich wahrnimmt.
(François de la Mothe Fénelon)
Otto Karrer: Gott in uns. Mystik der Neuzeit. München 1926. S. 209.

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