Donnerstag, 14. Februar 2013

Einwurf ... Online-Kommentare

Der Vorteil der üblich-gehässigen Online-Kommentare in den Medien: Man läßt sich eigentlich lieber einer "mittelalterlichen Sekte"zurechnen, die zugleich die "größte Verbrecherorganisation aller Zeiten" sein soll (und an ein "Märchenbuch" glaubt und "lächerliche Zeremonien" pflegt usw.), als daß man sich diesen Kommentatoren zugezählt sehen will.
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Während überdies ein Großteil der angeschleppten "Argumente" kaum dazu taugt, den Glauben zu erschüttern, so ist der "Stil" derselben doch überraschend geeignet, den eigenen Glauben zu stärken. Zumal man zuweilen unweigerlich von einer melancholischen Stimmung ergriffen wird, die irgendwo zwischen Mitleid und Fremdschämen behaust ist...

Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Das intellektuelle Niveau solcher Kommentare spricht Bände. Irgendwie war kreuz.net dagegen noch die reinste Belletristik.

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Himmel, was liest Du für Romane?

Braut des Lammes hat gesagt…

Man muß auch mal auf eine Kasteiung verzichten können.

Stanislaus hat gesagt…

@PSS Heute Morgen las ich von "analfixierten Claqueuren".

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Stanislaus, Pamphlete und Belletristik, Du weißt es, sind ja zumeist zwei Paar Schuhe, aber vielleicht hat ja ein gewisser Verlag, der zwischenzeitlich mit humanistisch unierten Scholastikern zusammenarbeit, noch Bedarf an weiteren Autoren mit kirchlichen Hintergründen - da wären sicher prickelnde Titel denkbar, "Bonaventura - diese Boys kommen gut" o. ä. ...