Mittwoch, 13. Februar 2013

Die Queste der vierzig Tage - Aschermittwoch. Oder: Gottes Reich ist in euch!

Die Vertreibung aus der Paradies
Glasfenster in der Pfarrkirche Christkönig, Titisee-Neustadt
 
Dann sprach der Herr Gott: Ja, der Mensch ist jetzt wie unser einer im Erkennen von Gut und Bös. Daß er nicht seine Hand ausstrecke und gar esse vom Lebensbaume, und ewig lebe! So trieb ihn der Herr Gott aus Edens Garten, damit er den Erdboden bebaue, daraus er genommen ist. So verstieß er den Menschen und lagerte östlich von Edens Garten Cherube und die zuckende Schwertflamme, den Weg zum Lebensbaum zu bewachen (Gen 3, 22-24).
Johannes predigt in der Wüste: Tut Buße, denn das Himmelreich hat sich genaht! Von den Tagen Johannes des Täufers an leidet das Himmelreich Gewalt, und nur die Gewalt anwenden, reißen es an sich. Das Flammenschwert, der Hüter des Paradieses, ist durch Christi Blut ausgelöscht worden; er hat die Pforten, welche die Wache stehenden Cherubim verschlossen hielten, wieder geöffnet ... wir alle, die wir zwar im Fleische, aber nicht nach dem Fleische leben, haben Bürgerrecht im Himmel. Gilt ja selbst für die noch auf Erden Wallenden das Wort: Gottes Reich ist in euch! (aus einem Brief des hl. Hieronymus).
... vierzig Tage, das Reich Gottes "in uns" neu herauszuschälen.

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