Dienstag, 1. Januar 2013

Oktavtag von Weihnachten - Fest der Beschneidung des Herrn

Maria an der Krippe
Pfarrkirche St. Antonius, Basel
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Dieser ist der, der von Urbeginn ist, der als Neuer erschien, als Alter erfunden wurde und immer jung in den Herzen der Heiligen erzeugt wird. Er ist der "Immer", der heute als Sohn erkannt wird, durch den die Ekklesia bereichert wird, durch den die Gnade sich entfaltet und in den Heiligen zunimmt.
Er schenkt Verständnis, offenbart Mysterien, verkündet die Zeiten, freut sich über die Gläubigen; er wird geschenkt den Suchenden, denen, die den Eid des Glaubens nicht brechen, die die Grenze der Väter nicht überschreiten. Die Furcht vor dem Gesetz wird besungen, die Gnade der Propheten erkannt, der Glaube an die Frohbotschaft gefestigt, die Überlieferung der Apostel bewahrt.
Aufhüpft die Gnade der Ekklesia. Wenn du diese Gnade nicht betrübst, dann wirst du erkennen, was der Logos spricht, durch die er will und wann er will.
 Brief an Diognet 11 in: Odo Casel OSB: Mysterium des Kommenden. Paderborn o.J. [nach 1952]. S. 141.

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