Dienstag, 15. Januar 2013

Die Festankündigung - zum Nachsingen

Die Festankündigung während der päpstlichen Liturgie in St. Peter am Hochfest Epiphanie ist einigen Mitblogozesanen bereits aufgefallen. Feierlich wurden - rund um den zentralen Ostertermin - die wichtigsten kommenden Daten des aktuellen Kirchenjahres proklamiert. Das Liturgische Institut Trier schreibt dazu: 
Die Festankündigung am Hochfest der Erscheinung des Herrn geht auf das 4. Jahrhundert zurück, als das 1. Konzil von Nizäa 325 für das ganze Römische Reich einen einheitlichen Ostertermin bestimmte. Die Berechnung dieses Datums (später auch der davon abhängigen beweglichen Feste) wurde der Kirche von Alexandrien übertragen, die es allen anderen Kirchen, auch dem Bischof von Rom, mitteilte, und zwar im so genannten Osterfestbrief, der alljährlich an Epiphanie veröffentlicht wurde.
Von alters her wird die Festankündigung im Ton des Exsultet, dem großen Lichtgesang der Osternacht, vorgetragen. Dankenswerter Weise stellt das Institut hier eine entsprechend für Gesang eingerichtete deutsche Fassung zum Herunterladen bereit, die man (mit kleinen Modifikationen bei den Datumsangaben) auch in den kommenden Kirchenjahren wird verwenden können.

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