Mittwoch, 28. November 2012

Donum Ritae

Herr im Himmel, Rita Waschbüsch! Mutter unser, gibt's die auch noch?
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Offenkundig, denn in wenigen Tagen rückt die ehemalige Zettdeka-Vorsitzende meiner Heimat auf die Pelle und hält einen Vortrag zum Thema "Christen in Politik und Gesellschaft - das Beispiel Donum Vitae" - in der Kooperatur am Münsterplatz, also in den Gemeinderäumen der Freiburger Dompfarrei. Drauf, drüber und auf das zehnjährige Bestehen der DV-Sektion Freiburg machte mich Der Sonntag aufmerksam und schob gleich noch einen Vierspalter zum Thema nach. Dieser speist sich nicht wenig aus einem Gespräch, welches das Gratisblatt im Vorfeld des Waschbüsch-Auftritts mit Hubert Bellert führte, seines Zeichens ehrenamtlicher Geschäftsführer und Initiator des hiesigen DV-Ablegers.
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Das alles ist selbstredend hochinteressant! Frau Waschbüsch redet über Christen in Politik und Gesellschaft und über das Beispiel Donum Vitae und Herr Bellert redet - Zitat aus dem Artikel - davon, das man dies alles wohl nicht allzu ernst nehmen sollte:
Die Arbeit für Donum Vitae hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit der Wertschätzung von Frauen, die in einer Notlage Hilfe suchen.
So ähnlich dürften ihrerseits auch die Jungs und Mädels von pro familia argumentieren und so ähnlich stelle ich mir unzweifelhaft das lebendige Zeugnis von Christen in Politik und Gesellschaft und das Beispiel Donum Vitae vor! Daß die Arbeit von DV nichts mit Glauben zu tun hat, kann ich übrigens bestens nachvollziehen ...
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Apropos ... 288 Frauen hat DV in Freiburg im Jahr 2011 beraten; der Artikel zieht zum Vergleich die entsprechenden Zahlen von pro familia Freiburg heran, dort waren es 841 Beratungen. Bellert, der sich erfreut zeigt, daß sich viele der Schwangeren, die zunächst keinen Ausweg sähen, am Ende doch dafür entschieden, Mutter zu werden, fügt im selben Atemzug etwas unvermittelt hinzu: 
Gynäkologen sagen mir immer wieder, dass Donum Vitae die offenste Beratungsstelle sei.
Reimt man sich dies im Kontext zusammen, so scheint Bellert die Ergebnisoffenheit der Beratung zu meinen, was - eine Frage der Perspektive! - so oder so ein bezeichnendes Licht nicht allein auf die Arbeit von DV, sondern auch auf das Wirken von pro familia werfen würde ...

1 Kommentar:

Wolfram hat gesagt…

Dazu sag ich lieber nix, außer: "pro familia" ist schon fast ein Religionsverein, weil der Name mehr spes als res ausdrückt. Seeeeehr viel mehr.