Sonntag, 7. Oktober 2012

Der Stab in unserer Hand - zum Rosenkranzfest

Maria als Himmelskönigin mit dem
hl. Dominikus und dem hl. Papst Pius V. -
Rosenkranz-Altarblatt in der Pfarrkirche
St. Gallus in Lenzkirch-Kappel
Moses erwiderte und sprach: Wenn sie mir aber nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern sprechen: "Der Herr ist dir nicht erschienen!"? Da sprach der Herr zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab. Da sprach Er: Wirf ihn zur Erde! Er warf ihn zur Erde. Da ward er eine Schlange, also daß Moses vor ihr floh. Da sprach der Herr zu Moses: Reck deine Hand! Greif sie am Schwanz! Er reckte seine Hand und packte sie. Da ward sie in seiner Hand zum Stab. Dies sei, damit sie glauben, daß er Herr, der Schutzgott ihrer Väter, dir erschien, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.  Und diesen Stab nimm in deine Hand, mit ihm die Zeichen zu tun! (Ex 2, 1-5; 17).
Die Sendung, die ihm die Stimme aus dem brennenden Dornbusch aufträgt, ist eine große und Moses sich mehr als nur unsicher, ob er sie zu erfüllen vermag. In diesem Kontext steht das obige Schriftwort. Wenn sich heute der Rosenkranz durch unsere Hand schlängelt, wenn wir - entlang der einzelnen Geheimnisse - das Leben des Herrn betrachten oder zumindest die fünfzig Ave Maria - allem ablenkendem Wechselspiel unserer Gedanken zum Trotz - ordentlich aufzusagen versuchen, so wird dieses Gebet zum Stab in unserer Hand: Stütze bei der Sendung unseres Lebens und Waffe gegen allerhand Anfechtungen.

1 Kommentar:

Freiburgbärin hat gesagt…

Genau das: Nur das Gebet, besonders der Rosenkranz, ändert die Welt.