Montag, 29. Oktober 2012

Danke, Hans Küng!

Der Schweizer Kapuzinerbruder Pater Walter Ludin berichtet uns dankenswerter Weise hier von der Konziliaren Versammlung und von Hans Küng kürzlich in Frankfurt. Bemerkenswert ist nicht nur die fragende Geste im Résumé des Beitrages ("Lieber Hans, wir werden deine Stimme vermissen?" - so stand es jedenfalls heutigen Tages um 13.12 Uhr zu lesen), interessant ist auch folgende Information:
Zu seinem 85. Geburtstag, so kündigt Küng den 1.000 Zuhörern an, werde er von der "großen Bühne abtreten und Platz machen für die nächste Generation", die Kirche mit Reformen von unten zu retten", ruft der 84-Jährige ...
Geschenkt die vielleicht ohnehin überspitzte Feststellung, daß sich Hans Küng angelegentlich in eigener Person und Sache als Bühnenstar outet, geschenkt auch die Frage, was in den Augen des mutmaßlich selbsterfühlten größten Weltethikers unserer Zeit unter "Kirche" zu verstehen sei und warum man das dann überhaupt "retten" sollte ... 
.

Wie gesagt, all dies sei geschenkt und verziehen dafür, daß Küng und Ludin unsere Vermutung glanzvoll bestätigen, er handle sich bei all den Reformgruppen, Reformrotten und Reformkränzchen vornehmlich um Seniorentheater. Oder wie soll ich mir die "nächste Generation" vorstellen, die hier ein 84-jähriger beschwört?

1 Kommentar:

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

Dann wollen wir mal hoffen, daß er sein Vorhaben auch umsetzt.
Das eine Jahr stehen wir auch noch durch! :-)