Dienstag, 31. Juli 2012

Unterwegs: St. Marien in Gengenbach 1

Am Montag hatte ich mir kurzfristig einen Urlaubstag genommen und mich nach Gengenbach aufgemacht. Rund ein Jahrtausend prägte eine Abtei die kleine Stadt in der Ortenau, eine Gründung des hl. Pirmin (gest. 753). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde dieses ehrwürdige Benediktinerkloster säkularisiert. Die Klosteranlage blieb glücklicherweise erhalten. Die Kirche, ein im Zeitenlauf immer wieder zerstörter, neu aufgebauter und den verschiedenen Stilvorlieben angepaßter, aber bis heute seine romanische Provenienz nicht verleugnender Bau, ging in die Hände der Pfarrei über. Zwischen 1892 und 1906 wurde das Gotteshaus radikal entbarockisiert und in historistischem Geist innen neoromanisch ausgestaltet. In den nächsten Tagen werde ich nach und nach einige Bilder auf die Seite hieven. Fürs erste ein kleiner Appetitanreger ...
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Kommentare:

Stanislaus hat gesagt…

Hm, lecker! Sag mal, gibt es nicht in Gengenbach einen Friedhof, den Kohl und Mitterand mal besucht haben oder so ähnlich?

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Sagt mir jetzt nichts. Da gabs doch mal diese große Szenario der beiden bei Verdun, oder?