Sonntag, 6. Mai 2012

Welttheater - Tagesgebet des vierten Sonntags nach Ostern

Im Nutzerprofil meines vorherigen Blogs schrieb ich einst über mich, ich sei (unter anderem) "inter mundanas varietates hin und wieder angefressen". Daran hat sich bis heute nicht gerade viel geändert. Das große und kleine Welttheater - eben jene varietas mundana - macht es einem auch nicht immer einfach, die Gemütsruhe zu bewahren. 
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Aus dem Tagesgebet des heutigen vierten Sonntags nach Ostern lassen sich aber einige Tipps ableiten - zur Grundausrichtung des Lebens ebenso wie zum troubleshooting des fordernden Augenblicks.  Alldieweil auch P. Martin Ramm FSSP in seiner heutigen Predigt auf diese herrliche Oration zu sprechen kam und deren Betrachtung empfahl, sei ihrer hier erinnert - zumal sie im ordentlichen-römischen Ritus, soweit ich das recht überschaue, nur noch einer Werktagsmesse zugewiesen ist:
Deus, qui fidelium mentes unius efficis voluntatis: da populis tuis id amare quod præcipis, id desiderare quod promittis; ut inter mundanas varietates ibi nostra fixa sint corda, ubi vera sunt gaudia. Per Dominum nostrum Jesum Christum ...
Gott, du führst das Sinnen der Gläubigen in einem Willen zur Vollendung. Laß Dein Volk lieben, was Du anordnest, und begehren, was Du verheißt, damit in den Wechselfällen des Lebens die Herzen dort verankert seien, wo die wahren Freuden sind. Durch Jesus Christus, unseren Herrn ...

1 Kommentar:

Severus hat gesagt…

Wie im Fall Maulbronn, verstehen wir uns auch hier:-)
Auch mir kamen heute morgen ähnliche Gedanken (und zwar bei P. Lugmayr)!