Freitag, 18. Mai 2012

Unterwegs ... nach Sankt Lioba

 
Gestern, am Hochfest der Himmelfahrt des Herrn, hatte ich, selten ist es an Feiertagen der Fall, nirgendwo eine Orgel zu schlagen. Wohin also zur Heiligen Messe? Die Feier eines verlässlichen Theologieprofessors in einer Freiburger Innenstadtkirche war mit mit 7.30 Uhr eindeutig zu früh. Zur Überlegung standen ferner einige Landgemeinden rund um Freiburg, die nach der Himmelfahrtsmesse noch Bittprozessionen im Programm hatten oder das Kapitelsamt im Freiburger Münster. Entschieden habe ich mich für eine Meßfeier, bei der ich ohnehin schon immer mal vorbeischauen wollte: Choralamt bei den Benediktinerinnen von der hl. Lioba in Freiburg-Günterstal.
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Ab und an war ich schon einmal zu den Vespern dort. Für das Hochfest war es eine sehr gute Wahl ... Proprium, das dritte Ordinarium, das erste Credo, alle Lesungen, eine ansprechende Predigt obendrein, die über weite Strecken den Katholikentag ignorierte. Ordo novus in Hochform sozusagen.
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Auf meinem alten Blog hatte ich schon mal etwas zu St. Lioba geschrieben. Das Kloster ist in einer großzügigen Villa untergebracht, errichtet im toskanischen Stil. Das wundervolle Anwesen mit Parkanlage war den Schwestern irgendwann anno Dunnemal vermacht worden. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein großer, sich über mehrere Stockwerke erstreckender und durch Säulengängen umgrenzter Lichthof - er dient den Benediktinerinnen als Gotteshaus.
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Du König der Herrlichkeit, Herr der Heerscharen,
der Du heute als Sieger 
über alle Himmel empor gestiegen bist,
laß und nicht als Waisen zurück,
sondern sende uns den vom Vater Verheißenen,
den Geist der Wahrheit.
Alleluia!
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(Antiphon zum Magnificat der zweiten Vesper)

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