Freitag, 25. Mai 2012

¶ Sententiæ I

Wir bitten den Geist, daß er das Dunkel des Abfalls zerteile, das vom Schwert nicht zerteilt werden kann, und sich der Blinden erbarme;
daß ein einzig Mal, und sei es auch über alles Begreifen, das Trachten der Menschen sich wende und sie die Erde erblicken wie im Blitze des Gerichtes;
daß sie einmal sich den Traum von der Stirne reiben und sich der Ewigkeit stellen, eh die Ewigkeit über sie hereinbricht (Reinhold Schneider).

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