Mittwoch, 2. Mai 2012

Einwurf

Man müsse die Menschen abholen, wo sie stehen ...
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Dieses Dauerargument einer modernen, weltzugewandten und aggiornamentösen Pastoral wird einem ja gerne um die Ohren gehauen. Gerade auch, wenn es um die heilige Liturgie geht. Ups, sagte ich „heilige Liturgie“? Ich meinte natürlich den Gottesdienst.
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Grundsätzlich und zweifelsohne würde ich dieses Ansinnen ja trotzdem unterschreiben, ...
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... aber holen jene, die diesen Satz so gerne ins Feld führen, die Menschen wirklich ab? Ich habe eher den Eindruck, sie stellen sich allzu oft einfach dazu.

Kommentare:

Freiburgbärin hat gesagt…

Bei Regenschirmen funktioniert das.
Ich kann meinen Regenschirm immer da abholen, wo ich ihn vergessen habe.
Außer ich habe vergessen, dass ich den Schirm vergessen habe.
Oder der Schirm ist schon mal allein nach Hause gegangen

Severus hat gesagt…

Genau so ist es!!

MC hat gesagt…

Ich stelle mir die Hl. Liturgie - besonders versus orientem - gerne als eine Art Sog vor, der die Menschen zu Gott hin zieht. Und je nach dem wie nah sie dran sind, je stärker wird der Einfluss.